Mythos 1: „Krampfadern sind nur ein kosmetisches Problem“
Tatsache: Krampfadern sind eine chronische Erkrankung, die zu erheblichen Komplikationen führen kann, darunter chronische Beinschmerzen, anhaltende Schwellungen, Hautgeschwüre und selten oberflächliche Thrombophlebitis oder TVT. Eine unbehandelte fortgeschrittene Venenerkrankung (CEAP C4–C6) hat messbare Auswirkungen auf die Lebensqualität, die mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen vergleichbar sind.
Mythos 2: „Eine Operation ist die einzige endgültige Behandlung“
Tatsache: Die chirurgische Venenentfernung wurde weitgehend durch minimalinvasive endovenöse Techniken – einschließlich VenaBlock® – ersetzt, die gleichwertige oder bessere Langzeitergebnisse mit deutlich weniger Komplikationen, ohne Vollnarkose und einer Genesung am selben Tag erzielen.
Mythos 3: „Eine Venenbehandlung ist äußerst schmerzhaft“
Tatsache: Moderne nicht-thermische Behandlungen wie VenaBlock® erfordern nur eine örtliche Betäubungsinjektion. Die von Patienten gemeldeten Schmerzwerte während VenaBlock®-Eingriffen sind durchweg niedrig und die Beschwerden nach dem Eingriff sind mit rezeptfreien Analgetika beherrschbar.
Mythos 4: „Behandelte Venen kommen immer wieder zurück“
Tatsache: Wenn die zugrunde liegende Refluxquelle richtig behandelt wird, sind die langfristigen Rezidivraten niedrig. VenaBlock® weist einen Verschluss von 97,5 % nach 6 Monaten und 93,75 % nach 12 Monaten auf (Langzeit-Follow-up-Daten stehen noch aus). Mit fortschreitender Venenerkrankung können sich im Laufe der Zeit neue Krampfadern entwickeln, dies stellt jedoch ein Fortschreiten der Erkrankung und kein Behandlungsversagen dar.
Mythos 5: „Zur Venenbehandlung ist eine Vollnarkose erforderlich“
Tatsache: VenaBlock® wird unter örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt. Eine Sedierung, ein Operationssaal oder ein Krankenhausaufenthalt sind nicht erforderlich.
Mythos 6: „Man wird wochenlang nicht auf den Beinen sein“
Tatsache: VenaBlock®-Patienten verlassen die Klinik und kehren innerhalb von 2 Stunden zu ihren normalen Aktivitäten zurück. Die meisten kehren noch am selben oder am darauffolgenden Tag zur Arbeit zurück.
Mythos 7: „Kompressionsstrümpfe können eine Behandlung ersetzen“
Tatsache: Kompressionsstrümpfe lindern die Symptome, behandeln aber nicht den zugrunde liegenden Reflux. Ohne Verschluss der insuffizienten Vena saphena schreitet die Erkrankung trotz Kompression weiter voran.
Mythos 8: „Laserbehandlung ist der Goldstandard“
Tatsache: Moderne Cyanacrylat-Verschlusssysteme wie VenaBlock® zeigen eine gleichwertige Langzeitwirksamkeit wie die Laserablation mit weniger verfahrensbedingten Nebenwirkungen, erfordern keine Tumeszenzanästhesie und bieten einen höheren Patientenkomfort.
Mythos 9: „Nur Frauen bekommen Krampfadern“
Tatsache: Während Krampfadern häufiger bei Frauen auftreten, entwickeln etwa 15 % der Männer eine schwere Krampfadererkrankung. Männer neigen aufgrund ihres verzögerten Hilfesuchverhaltens zu einer fortgeschritteneren CEAP-Klassifizierung.
Mythos 10: „Es ist zu teuer“
Tatsache: Der endovenöse Verschluss in der Praxis mit VenaBlock® ist deutlich kostengünstiger als eine chirurgische Behandlung, wenn man die Gesamtkosten der Folge berücksichtigt. Viele Versicherungssysteme erstatten mittlerweile den endovenösen Verschluss bei symptomatischer Erkrankung, und die Effizienz des Verfahrens führt zu wettbewerbsfähigen Kosten pro Fall.